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Jetzt erst recht
Wenn es ernst wird, zeigt sich, wie stark eine Community wirklich ist. Nach dem US-Einreiseverbot an Weihnachten gegen unsere Geschäftsführerinnen Anna-Lena und Josephine war der Rückhalt überwältigend. Danke dafür! Diese Welle an Solidarität gibt uns Kraft – genau jetzt, da wir sie am dringendsten brauchen.
Denn wir wissen nicht, was noch kommt. Wir nutzen, wie viele andere auch, Produkte von US-Unternehmen, die unsere Zugänge jederzeit einschränken oder sperren könnten – eine Erfahrung, die zum Beispiel der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs bereits gemacht hat. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Und das stemmen wir on top zu unserer normalen Arbeit.
In unserer Beratung melden sich weiter jeden Tag Betroffene und auch auf politischer Ebene bleiben wir laut. Vor zwei Wochen waren Anna-Lena und Josephine im EU-Parlament in Straßburg, um klarzumachen, dass der Digital Services Act endlich konsequent umgesetzt werden muss, damit Betroffene auch vor sexualisierten Deepfakes geschützt sind.
All das schaffen wir nur mit deiner Unterstützung. |
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Es gibt auch einige Möglichkeiten, uns ohne Spende zu unterstützen und sich für Menschenrechte im Netz stark zu machen:
- Leite unseren Newsletter weiter.
- Schlage uns als Empfängerin für Firmenspenden vor.
- Frage uns als Expertin für Events oder für Workshops an.
- Interagiere mit uns auf Social Media. Unsere Accounts findest du unten im Newsletter.
Jede Aktion zählt!
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Lüge in 3 ... 2 ... 1 ...
Kaum sind die Eilmeldungen wegen des US-Einreiseverbots abgeebbt, geht es weiter mit Unwahrheiten über unsere Arbeit als Trusted Flagger. Dabei ist völlig klar, dass sie nichts mit Zensur zu tun hat. Hier gehts zur Erklärung, warum – und das in nur 30 Sekunden. |
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Damit ist jetzt endlich Schluss. Nach massivem internationalem Druck sollen nicht-einvernehmliche sexualisierte Bilder künftig nicht mehr mit dem Chatbot Grok erstellt werden können. Ob und wie gut das klappt, werden wir sehen. Klar ist: Betroffene müssen besser geschützt werden. Unterschreibe deshalb unsere Petition. |
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Desinformation und KI
Die Digitalisierung verändert unseren Umgang mit Information und Wissen. Und es wird schwieriger, den Überblick zu behalten. Deshalb wurde im Rahmen des toneshift-Netzwerkes das Informationsangebot ATLAS entwickelt. Im ersten Schwerpunkt des Projekts geht es um KI-Systeme und wie sie dazu beitragen, dass Desinformation das Netz flutet. |
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Reinlesen
Wie weit sexualisierte KI-Bilder auf X verbreitet sind, war bislang unklar. Der Spiegel berichtet nun über eine Studie, die erstmals belastbare Zahlen liefert – und zeigt, dass vor allem Frauen und Minderjährige betroffen sind.
Die ehemalige Schweizer Bundesrätin wollte bereits im Herbst 2024 ein Plattformgesetz zum Schutz vor Deepfakes verabschieden. Wie ihr Nachfolger jetzt das Gesetz verwässert haben soll, zeigt das Magazin Republik.
Reinhören
Der ZEIT-Podcast Neustart analysiert, warum Elon Musk Wikipedia zu „woke” findet und wie KI die Online-Enzyklopädie herausfordert und verändert.
Von Cybergrooming bis zu extremistischen Inhalten: Der Podcast SchoolCrime – Smartphones in Kinderhand beleuchtet mit Expert*innen aus Sozialarbeit und Strafverfolgung die Gefahren digitaler Medien für Kinder.
Im Podcast Digitale Sicherheit NEU DENKEN spricht Martin Andree mit der Wissenschaftlerin Maja Göpel darüber, wie Macht im Netz verteilt ist und wie wir digitale Räume gemeinwohlorientiert gestalten können.
Reinschauen
I hate my Girlfriend: In der ZDF-Doku Unbubble diskutiert Host Belle mit Nua Ursprung (BIG e. V.) und Corinna Dolezalek (Das NETTZ), wie ein angeblich harmloser TikTok-Trend Frauenfeindlichkeit normalisiert und reale Gewalt in Beziehungen befördert.
Rechtsextreme Terrorist*innen nutzen Social Media oder Telegram, um sich global zu vernetzen. Sie verbreiten Hassideologien und rekrutieren neue Anhänger*innen. Die erste Folge der Reihe World White Hate von ARTE dokumentiert diese Entwicklung.
Manche Christfluencer*innen pflegen Kontakte zu rechtsextremen US-Netzwerken. Die Doku Die Spur verfolgt Verbindungen, die bis zu Organisationen reichen, die auch in Europa eine radikal-religiöse Agenda vorantreiben.
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Das Jahr 2026 hat gerade begonnen. Es gibt viel zu tun, gehen wir es gemeinsam an!
Dein HateAid-Team
PS: Voller Stolz können wir unser erstes großes Projekt für 2026 ankündigen: unsere Wanderausstellung „Alles im Angebot” gemeinsam mit neuland & gestalten. Wir werfen einen Blick hinter die virtuellen Regale und beleuchten, wie Hass und Gewalt im Netz entstehen. Wir fragen, wer auf wessen Kosten profitiert und was wir tun können, damit Respekt und Menschlichkeit auch digital nicht aus dem Angebot fallen. Die erste Station ist das Museum für Kommunikation in Berlin. Kommt vom 11. Februar bis 08. März vorbei! |
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Impressum
HateAid gGmbH Greifswalder Straße 4 10405 Berlin E-Mail: kontakt@hateaid.org Website
Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg Handelsregisternummer: HRB 203883 B USt-IdNr.: DE322705305
Geschäftsführerinnen: Anna-Lena von Hodenberg & Josephine Ballon |
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