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Plattformen sagen, sie schützen uns. Die Realität zeigt oft etwas anderes. In den USA belegen Gerichtsakten1, dass Meta eine eigene Studie abgebrochen hat, die zeigt, wie schädlich Social Media sein kann. Denn als erste Ergebnisse deutlich machten, dass Menschen sich schon nach einer Woche ohne Facebook weniger depressiv, weniger ängstlich und weniger einsam fühlen, wurde die Untersuchung gestoppt. Das zeigt, wie sehr Konzerne daran arbeiten, Probleme unter den Teppich zu kehren.
In den Dokumenten steht auch, dass Schutzfunktionen bewusst schwach gehalten wurden und dass selbst schwere Vorfälle ignoriert wurden. Ein Konto blieb laut Akten nach 17 Fällen versuchter sexueller Anbahnung aktiv. Auch Google, TikTok und Snapchat stehen wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht. Diese Fälle machen klar, dass Betroffene auf sich gestellt sind, weil Plattformen ihre Verantwortung verweigern.
Darum setzen wir uns für Menschen ein, die online angegriffen werden. Wir bringen Fälle vor Gericht, wir zeigen auf, was Konzerne verschweigen, und wir sorgen dafür, dass Regeln nicht folgenlos bleiben. Unsere Arbeit führt dazu, dass interne Dokumente öffentlich werden und Fehler ans Licht kommen. Jeder Erfolg entsteht, weil wir uns nicht einschüchtern lassen.
Gerade jetzt bewegt sich viel. Australien führt ein Verbot für Jugendliche unter 16 ein. Griechenland folgt. Gerichte prüfen neue Beweise zu Risiken für Kinder und Jugendliche. Diese Entwicklung zeigt, wie dringend wir echte Veränderungen brauchen. Deine Spende hilft uns, Big Tech unter Druck zu setzen und Betroffene wirksam zu schützen.
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