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2025 hat HateAid gezeigt: Wenn wir hinschauen und Druck machen, müssen Plattformen handeln. Wir begleiten und führen Grundsatzprozesse gegen Google & Meta, reichen Beschwerden gemäß DSA ein und decken systemisches Versagen bei TikTok auf. Das wirkt – aber nur, wenn wir einen langen Atem haben. Mit deiner Dauerspende hilfst du dabei, dass sich endlich grundlegend was ändert. 

Eigentlich soll das neue Digitale Dienste Gesetz (DSA) uns und unsere Demokratie schützen. Zum Beispiel, weil Plattformen jetzt alles, was illegal ist, löschen müssen, wenn du es bei ihnen meldest. Aber funktioniert das auch?

Ein Jahr haben wir genau das getestet: Was passiert, wenn man illegale Inhalte meldet? Das Ergebnis ist erschreckend: Nicht einmal die Hälfte der Meldungen wird gelöscht. Auf YouTube verschwindet nur ein Drittel, bei TikTok endet fast jeder fünfte Fall ohne Reaktion. Das heißt: Wer angegriffen wird, bleibt oft allein, während digitale Gewalt sichtbar bleibt und ihre Wirkung entfaltet. Besonders Frauen sind betroffen. Fast jede zweite erhält sexualisierte Drohungen. Nicht ohne Folgen: Unsere Demokratie verliert mutige Stimmen.

Mit diesen Ergebnissen konfrontieren wir jetzt Aufsichtsbehörden und Politiker*innen. Auf unsere Initiative hin hat sogar die irische Aufsichtsbehörde ein Verfahren gegen X gestartet. Unsere Arbeit zeigt Wirkung, wir decken Missstände auf und machen so Druck auf Plattformen, die ihre Verantwortung verweigern.

Aber Veränderung kommt nicht von heute auf morgen. Jetzt müssen wir dranbleiben und kontinuierlich Druck machen. Jede Spende stärkt unsere Tests, Beratungen und Verfahren gegen digitale Gewalt. Sie sorgt dafür, dass Plattformen endlich handeln und Betroffene geschützt werden. Deshalb bitten wir dich heute: Spende jetzt und werde Teil der Veränderung, die das Internet menschlicher und gerechter macht. 


Plattformen sagen, sie schützen uns. Die Realität zeigt oft etwas anderes. In den USA belegen Gerichtsakten1, dass Meta eine eigene Studie abgebrochen hat, die zeigt, wie schädlich Social Media sein kann. Denn als erste Ergebnisse deutlich machten, dass Menschen sich schon nach einer Woche ohne Facebook weniger depressiv, weniger ängstlich und weniger einsam fühlen, wurde die Untersuchung gestoppt. Das zeigt, wie sehr Konzerne daran arbeiten, Probleme unter den Teppich zu kehren.

In den Dokumenten steht auch, dass Schutzfunktionen bewusst schwach gehalten wurden und dass selbst schwere Vorfälle ignoriert wurden. Ein Konto blieb laut Akten nach 17 Fällen versuchter sexueller Anbahnung aktiv. Auch Google, TikTok und Snapchat stehen wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht. Diese Fälle machen klar, dass Betroffene auf sich gestellt sind, weil Plattformen ihre Verantwortung verweigern.

Darum setzen wir uns für Menschen ein, die online angegriffen werden. Wir bringen Fälle vor Gericht, wir zeigen auf, was Konzerne verschweigen, und wir sorgen dafür, dass Regeln nicht folgenlos bleiben. Unsere Arbeit führt dazu, dass interne Dokumente öffentlich werden und Fehler ans Licht kommen. Jeder Erfolg entsteht, weil wir uns nicht einschüchtern lassen.

Gerade jetzt bewegt sich viel. Australien führt ein Verbot für Jugendliche unter 16 ein. Griechenland folgt. Gerichte prüfen neue Beweise zu Risiken für Kinder und Jugendliche. Diese Entwicklung zeigt, wie dringend wir echte Veränderungen brauchen. Deine Spende hilft uns, Big Tech unter Druck zu setzen und Betroffene wirksam zu schützen.

 




Danke für deine Unterstützung
dein HateAid-Team

 

PS: Unsere Arbeit wird auf höchster Ebene gewürdigt: Für ihr Engagement gegen digitale Gewalt erhielt unsere Gründerin Anna-Lena von Hodenberg das Bundesverdienstkreuz. Diese Auszeichnung zeigt, wie wichtig der Schutz der Menschenrechte auch im digitalen Raum ist und wie sehr HateAid Betroffene stärkt. Mit deiner Dauerspende hilfst du, diese Pionierarbeit weiterzuführen und das Netz für alle sicherer zu machen. 




[1] Spiegel (2025): Konzern von Instagram und Facebook: Meta soll Studie zu psychischen Schäden vertuscht haben. Über: https://www.spiegel.de/netzwelt/facebook-konzern-meta-soll-studie-zu-psychischen-schaeden-vertuscht-haben-a-0f25e3d2-237c-4337-a623-5e8a0a6add6c

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10405 Berlin
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Website

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Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Handelsregisternummer: HRB 203883 B
USt-IdNr.: DE322705305

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